Theologisch-Pädagogisches Institut (TPI) in Moritzburg

Materialien zur Reformation [www.tpi-moritzburg.de/reformation/]




Wie die Freiheit in den Glauben kam: Erfahrungen aus der Praxis


3.2 „Wie die Freiheit in den Glauben kam“



Die Schülermaterialien zum Modul „Wie die Freiheit in den Glauben kam“ wurden im GK Geschichte, Sek. II (Jg. 12/13) Ende 2015/Anfang 2016 an einem Hamburger Gymnasium erprobt.

Erfahrungen aus der Praxis



Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler



Die UE wurde als „rund“ empfunden. Man habe viel gelernt und sei erstaunt, dass bereits im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit so fortschrittliche Fragen gestellt wurden, ein so modernes Freiheitsverständnis vorgebildet sei. Es sei möglich, Vorläufer zu erkennen und Linien zu ziehen.
Gelernt worden sei auch, dass der religiöse Hintergrund zum Verständnis der Zeit unabdingbar sei.
Methodisch wurden vor allem der Einstieg positiv hervorgehoben und alle Methoden des kreativen Schreibens – besonders das Verfahren des Echotextes – und die Verfahren der szenischen Gestaltung.
Kritisch wurde bemerkt, dass mehr Informationen über die Reformation vor Bearbeitung der Texte in Gruppenarbeit gewünscht wären. Die Erklärung, dass die Quellen unvoreingenommen bearbeitet werden sollten, und die Information im Nachhinein ja durch Erläuterungen des Lehrers erfolgte, wurde akzeptiert.
Positiv ist zu werten, dass nach der UE das Interesse bestand, noch mehr über die Reformation wissen zu wollen.


"Danksagung"


Den Schülerinnen und Schülern beider Kurse des Gymnasiums Eppendorf in Hamburg und ihrem Lehrer Andreas Greverath danke ich dafür, dass sie sich auf das Testen der Bausteine so positiv eingelassen haben. Dr. Horst Gloy, dem ehemaligen Direktor des PTI Hamburg, danke ich für die fachliche Begleitung.

Christiane Pritzlaff